Geschichte

 

Mit einem "goldenen Stern" fing alles an ...

Das Hotel „Schwarzacher Hof“ in Schwarzach am Main geht auf die Gründung des Gasthauses „Zum goldenen Stern“ im Jahr 1729 zurück.
Dies weist eine Urkunde der fürstlichen Kanzlei Würzburg mit Datum vom 14. Juni aus.
Durch Feldzüge Napoleons und die Zeit der Revolutionskriege wechselten die Besitzverhältnisse ständig.
Seit dem Jahre 1919 lag das Haus in der Familie Pfeiffer. Drei Familiengenerationen Pfeiffer haben das Gasthaus in Stadtschwarzach zur Stätte echter fränkischer Gastlichkeit werden lassen.
Dieses Werk zum Wohle des Gastes zu erhalten und zu mehren, ist das Ziel der Familie Müller.

Die Entstehung des Marktes Schwarzach am Main

Das Kloster Münsterschwarzach wurde vor 788 als Nonnenkloster gegründet. Es war ein Eigenkloster des karolingischen Herrscherhauses. Schwarzach war im Jahr 1554 Schauplatz der Schlacht von Schwarzach, in der Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach vernichtend geschlagen wurde. Die vorher zum Hochstift Würzburg gehörende Stadt kam im Reichsdeputationshauptschluss 1803 zu Bayern. Zwischen 1971 und 1973 schlossen sich die linksmainischen Orte Stadtschwarzach, Münsterschwarzach, Gerlachshausen, Hörblach und Düllstadt sowie das rechtsmainische Schwarzenau im Zuge der Gebietsreform in Bayern freiwillig zum Markt Schwarzach a.Main zusammen.

Die Benediktiner-Abtei in Münsterschwarzach

Die Abtei Münsterschwarzach gehört zu den wichtigsten Klöstern der Benediktiner in Deutschland.
Das St. Salvator, der Heiligen Maria und St. Felicitas geweihte Kloster wurde um 780 von Fastrada, der dritten Gattin Karls des Großen als Frauenkloster gegründet. Der Bau der Klosterkirche erfolgte 788.

Die Abtei Münsterschwarzach war ein Eigenkloster des karolingischen Herrscherhauses.
Im 18. Jahrhundert ließ man sich von Balthasar Neumann eine barocke Basilika errichten; Kuppelfresken von Holzer. 1743 erfolgte die Einweihung durch Bischof Friedrich Karl von Schönborn.

Das Kloster wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Klostergebäude wurden versteigert. 1805 wurde die Klosterkirche verkauft und profaniert. Nach einem Blitzeinschlag und Brand 1810 kam es 1821 bis 1827 zum vollständigen Abbruch der Kirche und von Teilen des Klosters.

Erst 1913 wurden die Überreste des alten Klosters von den Missionsbenediktinern von St. Ottilien erworben und die nötigen Felder zurückgekauft. Erster Abt nach der Wiedererrichtung war P. Placidus Vogel (1914-1937). Ihm folgten P. Burkhard Utz (1937-1959), P. Bonifaz Vogel (1959-1982), ein Neffe des Abtes Placidus, P. Fidelis Ruppert (1982 - 24. April 2006) und P. Michael Reepen (20. Mai 2006 (Wahl); 26. Juni 2006 (Weihe)).

Die monumentale Abteikirche mit vier Türmen wurde 1935 bis 1938 erbaut und 1938 geweiht. Der Architekt war Albert Boßlet.

Im Mai 1941 wurde das Kloster im Rahmen eines sogenannten Klostersturmes von den Nationalsozialisten enteignet. Erst nach der Befreiung von der NS-Diktatur erhielt der Orden seinen beschlagnahmten Besitz zurück und das Kloster wurde 1945 wieder eröffnet.

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